Barrierefrei mit der S-Bahn Hannover unterwegs

Unsere Stationen sind bis auf wenige Ausnahmen barrierefrei zugänglich

Aufzug in Neustadt

Aufgrund eines Motorschadens ist der Aufzug in Neustadt am Rübenberge auf Gleis 2/3 nicht nutzbar. Mobilitätseingeschränkte Reisende aus Richtung Bremen müssen ggfs. bis Wunstorf fahren und von dort wieder zurück nach Neustadt fahren.

Deutsche Bahn AG ©
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Berechtigte schwerbehinderte Menschen mit Schwerbehindertenausweis einschließlich Beiblatt und gültiger Wertmarke können die gesamte S-Bahn uneingeschränkt nutzen. Diese Regelung gilt ausschließlich für die 2. Wagenklasse und über das jeweilige Streckenverzeichnis hinaus.

Die Fahrzeuge der S-Bahn Hannover sind behindertenfreundlich ausgestattet. Sie können bis auf einige Fahrzeuge ohne fremde Hilfe von Menschen mit besonderen Mobilitätsbedürfnissen genutzt werden. In der Regel verfügen unsere Triebzüge über einen Spaltüberbrücker, sodass Sie den Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteigkante mühelos überwinden können.

Lediglich die neun zusätzlichen Fahrzeuge, die ab Fahrplanwechsel 2013/2014 im System fahren, sowie die sechs Züge zwischen Hameln und Paderborn sind mit mechanischen Hubliften ausgestattet, die vom Triebfahrzeugführer bedient werden können.

Die neun zusätzlichen Fahrzeuge werden ab dem 15. Dezember 2013 im gesamten S-Bahn Netz eingesetzt. Der dazugewonnene Platz in den Zügen wird vor allem in den Hauptverkehrszeiten für Entlastung sorgen. Allerdings haben die neun Wagen einen festen Tritt am Einstieg. Dieser verursacht eine Lücke, die von mobilitätseingeschränkten Personen nicht ohne Hilfsmittel überwunden werden kann. Diese Wagen sind besonders kenntlich gemacht. Sie haben oberhalb und an den Türen einen gelb-orangen Streifen. Im Inneren der Wagen sind alle Türen mit Stufen ebenfalls farbig gekennzeichnet. Es gibt eine gelb-orange Markierung an den Türsäulen, an den Trittstufenkanten und an der untersten Trittstufe. Zusätzlich sind alle Wagen mit Stufen mit dem Piktogramm "Stolpergefahr durch Stufe" gekennzeichnet.

Die S-Bahn Hannover kümmert sich darum, das kein Zug ohne höhengleichen Wagen unterwegs sein wird. Alle einteiligen Züge werden barrierefrei gefahren, sodass Sie ohne fremde Hilfe ein- und aussteigen können. Bei jeder anderen eingesetzten S-Bahn, ob zwei- oder dreiteilig, verfügt mindestens ein Fahrzeug über einen höhengleichen Einstieg. Die beste Einstiegsmöglichkeit ist jedoch immer ganz vorne im Zug - unabhängig davon, wie viele Wagen der Zug hat.

Die Mobilitätszentrale berät Sie bei Ihrer Reiseplanung

Wenn Sie umsteigen möchten oder Hilfeleistungen benötigen, berät Sie auch gerne unsere Mobilitätszentrale bei Ihrer Reiseplanung.

Tel.: 01806/512512 (6-22 Uhr) (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf)
Fax: 01805/159357

Deshalb auf jeden Fall unsere Empfehlung:

Menschen mit besonderen Mobilitätsbedürfnissen steigen möglichst immer an der Spitze des Zuges ein, damit der Triebfahrzeugführer bei Bedarf helfen kann.

Unsere Stationen sind bis auch wenige Ausnahmen (Barnten, Schieder, Emmerthal, Altenbeken und Paderborn) über Rampen oder Aufzüge barrierefrei zugänglich. Sie sind auch mit taktilen Leitstreifen für Sehbehinderte ausgerüstet.

Die S-Bahn Hannover bringt Sie ans Ziel.

Tipps für Fahrgäste mit besonderen Mobilitätsbedürfnissen

Barrierefreie Ausstattung:

  • Behindertengerechte Toilette
  • SOS- und Info-Sprechstelle zum Triebfahrzeugführer an jedem Ein- und Ausstiegsbereich
  • Spaltüberbrücker oder Hublifte in jedem Fahrzeug
  • Rampen und Aufzüge
  • Taktile Leiststreifen für Sehbehinderte